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Sport in der Prävention 23/07/2011 Handbuch für Übungsleiter, Sportlehrer, Physiotherapeuten und Trainer | andere Artikel | ||
Unfallprävention im Profifußball
Unfallprävention im Profifußball – Eine Frage der Motivation und
des sozialen Umfelds?
Was:
Was kann Profifußballer motivieren, Unfälle und Verletzungen zu vermeiden? Welche Personen
im Umfeld der Fußballer beeinflussen deren Verhalten auf dem Spielfeld? Zu diesen
Fragen führt die Deutsche Sporthochschule Köln im Auftrag der VBG eine Studie durch.
Hauptziel ist es, motivationale Bedingungen und soziale Einflussgrößen näher zu untersuchen,
um Ansatzpunkte für präventive Arbeit zu finden.
Wer:
Prof. Dr. Jens Kleinert, Sporthochschule Köln
Dr. Ralf Schweer, Präventionsexperte der VBG
Wann:
Projektstart ist auf dem Symposium Hochleistungssport am 24.11.2008 in Berlin. Die Studie
dauert 10 Monate. Ergebnisse wollen die Projektpartner auf dem Symposium 2009 präsentieren.
Wie:
Es findet eine bundesweite Befragung von Spielern der 1.-3. Bundesliga statt. Die Auswertung
der Daten mündet in einen Bericht, in dem konkrete Verhaltensempfehlungen abgegeben
werden. Die VBG wird auf dieser Basis den Vereinen Informationen und Schulungen anbieten.
Wieso:
Je mehr die Vereinsoffiziellen auf das Thema Sicherheit achten und je mehr sich die Spieler
auch von Mitspielern und Trainern in Sachen Prävention betreut und beobachtet fühlen, desto
stärker ist das Schutzverhalten ausgeprägt und desto geringer werden Verhaltensbarrieren
wahrgenommen. Wir vermuten, dass soziale Einflüsse wesentlich auf Präventionsabsichten
wirken und somit Trainer, Betreuer, Teammitglieder und Vereinsoffizielle an der Ausbildung
einer Präventionsabsicht beteiligt sind und somit Präventionsverhalten direkt und indirekt
beeinflussen können.
November 2008
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