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Oldenburger Köpfe
| Archiv - Archiv |
Oldenburger Köpfe - Armin Dlrschauer 
Freitag, den 13. Januar 1995
Zufalle können im Leben eines Menschen oft richtungsweisend sein.
Die Tatsache, daß Armin Dirschauer heute Vorsitzender der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft Sportmedizin und Sportphysiotherapie (NAS) ist, entspringt solch einem Zufall - obwohl dieser für den gebürtigen Bremer nur noch eine Fußnote seiner persönlichen Geschichte ist. Immerhin: Sport und Gesundheit haben den heute 54jährigen stets begleitet.
Der Zufall „ereilte" Dirschauer Mitte der 60er Jahre, der aktive Oberliga- Handballer erlitt damals eine schwere Sportverletzung. Bei der folgenden Rehabilitation wurde der gelernte Krankenpfleger auf die an ihm selbst vorgenommenen Physiotherapie (eine Heilbehandlung mit Licht, Luft, Wasser, Bestrahlung, Massage und ähnlichem) aufmerksam. Ergebnis: „Ich sattelte um und absolvierte in Berlin ein Ausbildungsstudium zum Physiotherapeuten." Daß er dabei auch seine Frau Ute, eine Krankengymnastin, kennenlernte, ist " als Zufall Nummer 2 zu registrieren.
Nach Studiumende zog es Dirschauer - Hobbys: Familie und klassische Musik - zurück in den Norden. Von 1971 bis 1980 leitete er die Abteilung Physikalische Therapie im Pius-Hospital, anschließend machte er sich an der Staulinie selbständig. Parallel dazu - insgesamt 15 Jahre lang - war er für die physiotherapeutische Betreuung der Hand-ballerinnen und Handballer des VfL zuständig.
Diese Aufgabe führte letztendlich zur Gründung der NAS. „Bei Turnieren fiel mir die schlechte Versorgung anderer Teams auf, erzählt Dirschauer. „Zudem wurde mir bei Trainerfortbildungsseminaren klar, welch riesige Wissenlücke hier besteht." Die offensichtliche Notwendigkeit, die medizinische Erst-versorgung von Sportlern zu strukturieren und zu organisieren, war letzter Anstoß zur „Geburt" der NAS.
Am 11. November 1987 war es soweit: 60 Ärzte, Trainer und Aktive gründete die Arbeitsgemeinschaft als Forum für Praxis und Fortbildung in Sachen Sport und Gesundheit, Publikums wirksame Ideen wie die Erfindung des „Eis-Lollys", mit dem bei Verletzungen Entzündungsreaktionen einfacher eingedämmt werden können als mit kantigen Eiswürfeln, Schulungsprogramme oder die NWZ- Serie „Treibe Sport und bleibe gesund" machten die NAS schnell bekannt. Heute hat die Gruppe über 250 Mitglieder und zeigt auch international - unter anderem 1996 bei den Paralym pics in Atlanta - Flagge.
Zufälle können eben große Wirkung haben.

Freitag, den 13. Januar 1995
Zufalle können im Leben eines Menschen oft richtungsweisend sein.
Die Tatsache, daß Armin Dirschauer heute Vorsitzender der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft Sportmedizin und Sportphysiotherapie (NAS) ist, entspringt solch einem Zufall - obwohl dieser für den gebürtigen Bremer nur noch eine Fußnote seiner persönlichen Geschichte ist. Immerhin: Sport und Gesundheit haben den heute 54jährigen stets begleitet.
Der Zufall „ereilte" Dirschauer Mitte der 60er Jahre, der aktive Oberliga- Handballer erlitt damals eine schwere Sportverletzung. Bei der folgenden Rehabilitation wurde der gelernte Krankenpfleger auf die an ihm selbst vorgenommenen Physiotherapie (eine Heilbehandlung mit Licht, Luft, Wasser, Bestrahlung, Massage und ähnlichem) aufmerksam. Ergebnis: „Ich sattelte um und absolvierte in Berlin ein Ausbildungsstudium zum Physiotherapeuten." Daß er dabei auch seine Frau Ute, eine Krankengymnastin, kennenlernte, ist " als Zufall Nummer 2 zu registrieren.
Nach Studiumende zog es Dirschauer - Hobbys: Familie und klassische Musik - zurück in den Norden. Von 1971 bis 1980 leitete er die Abteilung Physikalische Therapie im Pius-Hospital, anschließend machte er sich an der Staulinie selbständig. Parallel dazu - insgesamt 15 Jahre lang - war er für die physiotherapeutische Betreuung der Hand-ballerinnen und Handballer des VfL zuständig.
Diese Aufgabe führte letztendlich zur Gründung der NAS. „Bei Turnieren fiel mir die schlechte Versorgung anderer Teams auf, erzählt Dirschauer. „Zudem wurde mir bei Trainerfortbildungsseminaren klar, welch riesige Wissenlücke hier besteht." Die offensichtliche Notwendigkeit, die medizinische Erst-versorgung von Sportlern zu strukturieren und zu organisieren, war letzter Anstoß zur „Geburt" der NAS.
Am 11. November 1987 war es soweit: 60 Ärzte, Trainer und Aktive gründete die Arbeitsgemeinschaft als Forum für Praxis und Fortbildung in Sachen Sport und Gesundheit, Publikums wirksame Ideen wie die Erfindung des „Eis-Lollys", mit dem bei Verletzungen Entzündungsreaktionen einfacher eingedämmt werden können als mit kantigen Eiswürfeln, Schulungsprogramme oder die NWZ- Serie „Treibe Sport und bleibe gesund" machten die NAS schnell bekannt. Heute hat die Gruppe über 250 Mitglieder und zeigt auch international - unter anderem 1996 bei den Paralym pics in Atlanta - Flagge.
Zufälle können eben große Wirkung haben.
kf
Aktualisiert (Samstag, den 22. Januar 2011 um 10:11 Uhr)
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