| Glücksmomente, Erdbeben und fades Essen 02/04/2011 Michaela Floeth aus Schlitz holte bei der Behinderten-WM in Neuseeland Kugelstoß-Gold
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IPC Weltmeisterschaft in Christchurch 06/03/2011 Vom 22.01. bis 30.01.2011 fanden in Christchurch/ Neuseeland die IPC Weltmeisterschaften der Behindertensportler statt. Es gingen 1000 Athleten aus über 70 Ländern an den Start, davon 37 [ ... ] | andere Artikel
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Glücksmomente, Erdbeben und fades Essen
Michaela Floeth aus Schlitz holte bei der Behinderten-WM in Neuseeland Kugelstoß-Gold
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IPC Weltmeisterschaft in Christchurch
Vom 22.01. bis 30.01.2011 fanden in Christchurch/ Neuseeland die IPC Weltmeisterschaften der Behindertensportler statt.
Es gingen 1000 Athleten aus über 70 Ländern an den Start, davon 37 Athleten aus Deutschland. Zum deutschen Team gehörte außerdem ein 18 köpfiges Funktionsteam bestehend aus Bundestrainer, Teammanagerin, Trainer, Betreuer, Arzt und Physiotherapeuten.
Michaela Floeth (NAS Beiratsmitglied) und Ulrich Niepoth (NAS Beiratsmitglied und betreuender Sportphysiotherapeut)
Die erste Goldmedaille für Deutschland ging an meine Frau Michaela Floeth. Sie verteidigte Ihren Titel aus 2006 erfolgreich und setzte sich in einem spannenden Wettkampf gegen 4 Chinesinnen durch. Sie stieß die Kugel 12,56 m weit, was Championship Rekord bedeutete. Mit dieser Weite blieb Sie nur 2cm unter Ihrem eigenen Weltrekord zurück.
Am Ende standen 8x Gold, 8x Silber und 8x Bronze auf dem Konto der deutschen Nationalmannschaft, was Rang 9 in der Gesamtwertung bedeutete. Oldenburger Köpfe
Oldenburger Köpfe - Armin Dlrschauer
![]() Freitag, den 13. Januar 1995 Zufalle können im Leben eines Menschen oft richtungsweisend sein. Die Tatsache, daß Armin Dirschauer heute Vorsitzender der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft Sportmedizin und Sportphysiotherapie (NAS) ist, entspringt solch einem Zufall - obwohl dieser für den gebürtigen Bremer nur noch eine Fußnote seiner persönlichen Geschichte ist. Immerhin: Sport und Gesundheit haben den heute 54jährigen stets begleitet. Der Zufall „ereilte" Dirschauer Mitte der 60er Jahre, der aktive Oberliga- Handballer erlitt damals eine schwere Sportverletzung. Bei der folgenden Rehabilitation wurde der gelernte Krankenpfleger auf die an ihm selbst vorgenommenen Physiotherapie (eine Heilbehandlung mit Licht, Luft, Wasser, Bestrahlung, Massage und ähnlichem) aufmerksam. Ergebnis: „Ich sattelte um und absolvierte in Berlin ein Ausbildungsstudium zum Physiotherapeuten." Daß er dabei auch seine Frau Ute, eine Krankengymnastin, kennenlernte, ist " als Zufall Nummer 2 zu registrieren. Nach Studiumende zog es Dirschauer - Hobbys: Familie und klassische Musik - zurück in den Norden. Von 1971 bis 1980 leitete er die Abteilung Physikalische Therapie im Pius-Hospital, anschließend machte er sich an der Staulinie selbständig. Parallel dazu - insgesamt 15 Jahre lang - war er für die physiotherapeutische Betreuung der Hand-ballerinnen und Handballer des VfL zuständig. Diese Aufgabe führte letztendlich zur Gründung der NAS. „Bei Turnieren fiel mir die schlechte Versorgung anderer Teams auf, erzählt Dirschauer. „Zudem wurde mir bei Trainerfortbildungsseminaren klar, welch riesige Wissenlücke hier besteht." Die offensichtliche Notwendigkeit, die medizinische Erst-versorgung von Sportlern zu strukturieren und zu organisieren, war letzter Anstoß zur „Geburt" der NAS. Am 11. November 1987 war es soweit: 60 Ärzte, Trainer und Aktive gründete die Arbeitsgemeinschaft als Forum für Praxis und Fortbildung in Sachen Sport und Gesundheit, Publikums wirksame Ideen wie die Erfindung des „Eis-Lollys", mit dem bei Verletzungen Entzündungsreaktionen einfacher eingedämmt werden können als mit kantigen Eiswürfeln, Schulungsprogramme oder die NWZ- Serie „Treibe Sport und bleibe gesund" machten die NAS schnell bekannt. Heute hat die Gruppe über 250 Mitglieder und zeigt auch international - unter anderem 1996 bei den Paralym pics in Atlanta - Flagge. Zufälle können eben große Wirkung haben. kf
Aktualisiert (Samstag, den 22. Januar 2011 um 10:11 Uhr) |
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