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8. Studienlehrgang CJD Gesundheitstrainer – „eine Erfolgsstory“
Im CJD Berufsbildungswerk in Nienburg fing am 12.05.1998 alles an.
Einer Arbeitsgruppe (darunter Eckehard Alsen vom CJD Nienburg, Rainer Schleweck von der CJD Zentrale und Armin Dirschauer
von der NAS Akademie) lag ein Konzept zum Studienlehrgang Gesundheitstrainer in Zusammenarbeit der Deutschen Sporthochschule Köln, der NAS Akademie und der Universität Osnabrück vor. Und dieses geschah aus aktuellem Anlass, denn in dem Jahr wurden an einigen deutschen Hochschulen die Lehrstühle für Sportwissenschaft auf Gesundheitsförderung erweitert.
Dieser Forschungsbereich war aber seit Jahren schon Standard in Europa. Kein geringerer als
der Sportmediziner Prof. Dr. W. Holmann von der Deutschen Sporthochschule Köln war u. a. der Initiator und ist bei uns somit auch wissenschaftlicher Leiter dieses Studienlehrgangs. Einige seiner
Schüler sind seit diesem Zeitpunkt als Dozenten für diese Weiterbildungsmaßnahmen tätig.
von der NAS Akademie) lag ein Konzept zum Studienlehrgang Gesundheitstrainer in Zusammenarbeit der Deutschen Sporthochschule Köln, der NAS Akademie und der Universität Osnabrück vor. Und dieses geschah aus aktuellem Anlass, denn in dem Jahr wurden an einigen deutschen Hochschulen die Lehrstühle für Sportwissenschaft auf Gesundheitsförderung erweitert.
Dieser Forschungsbereich war aber seit Jahren schon Standard in Europa. Kein geringerer als
der Sportmediziner Prof. Dr. W. Holmann von der Deutschen Sporthochschule Köln war u. a. der Initiator und ist bei uns somit auch wissenschaftlicher Leiter dieses Studienlehrgangs. Einige seiner
Schüler sind seit diesem Zeitpunkt als Dozenten für diese Weiterbildungsmaßnahmen tätig.
Hier sind nun einige Beispiele und zentrale Aussagen der Dozenten bei den Studienlehrgängen im CJD Gäste- und Tagungsheim in Bonn:
Prof. Dr. Christian Wopp, Sportwissenschaftler der Universität Osnabrück
„Jeder Sport ist besser als keiner- Kinder bewegen sich zu wenig, sitzen zu viel vor Fernseher und Computer. Deshalb fordern wir, dass es täglich nie mehr als zwei Stunden unnütze Inaktivität geben dürfe, bei unter 12-jährigen sogar höchstens 60 Minuten. Und das Training sollte möglichst vielseitig sein…“
Prof. Dr. med. Ludwig Lampe, Sportmediziner Universität Bremen
„…Aufgrund der uns bekannten Daten glaube ich nicht, dass alle dicker werden, sondern dass wir Probleme mit einer wachsenden Zahl von Jugendlichen haben, die sich wenig bewegen und schlecht ernähren. Diese Gruppe, ich schätze ein Viertel eines Jahrganges, dürfte ein Durchschnittswert nach oben treiben. Es ist wohl genau die Gruppe, die schon bei der Pisa-Studie schlecht
abgeschnitten hat: Vier von fünf dicken Kindern kommen aus sozial schwachen oder aus Einwanderfamilien…“
Priv. Doz. Dr. med. Gudrun Fröhner, Sportmedizinerin ehem. Sporthochschule Leipzig
„…Bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität meist, um Krankheiten vorzubeugen. Doch
zunehmend erkennen Alzheimerforscher, Herzmediziner und Onkologen: Bewegung hilft Menschen auch dann, wenn sie schon erkrankt sind- häufig besser als teure Medikamente oder Hightech-Medizin…“
Armin Dirschauer, Vorstand NAS Akademie und ehem. Dozent an der DSH Köln
„…Das alte Konzept körperlicher Aktivität muss denn Evolutionsmedizinern zufolge überdacht
werden: Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern.
Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht…“
Iris Sembol, Physiotherapeutin und Dozentin an der DSH Köln
„…Eine große Zahl epidemiologischer Studien hat eindeutig ergeben: Tägliche körperliche
Aktivität ist verbunden mit einem verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Gedächtnisschwund, Depression, Diabetes, Fettleibigkeit, und sie verlängert das Leben…“
Prof. Dr. Jan Mayer, Sportpsychologe Universität Heidelberg
„…Wie viele Eindrücke aber das Hirn stimulieren, das hat jeder gesunde Mensch selbst in der Hand. Vielfältige Reize kann er ihm schließlich leicht liefern: indem er ein geistig und körperlich aktives
Leben führt…“
Prof. Dr. med. Ludwig Lampe, Sportmediziner Universität Bremen
„…Aufgrund der uns bekannten Daten glaube ich nicht, dass alle dicker werden, sondern dass wir Probleme mit einer wachsenden Zahl von Jugendlichen haben, die sich wenig bewegen und schlecht ernähren. Diese Gruppe, ich schätze ein Viertel eines Jahrganges, dürfte ein Durchschnittswert nach oben treiben. Es ist wohl genau die Gruppe, die schon bei der Pisa-Studie schlecht
abgeschnitten hat: Vier von fünf dicken Kindern kommen aus sozial schwachen oder aus Einwanderfamilien…“
Priv. Doz. Dr. med. Gudrun Fröhner, Sportmedizinerin ehem. Sporthochschule Leipzig
„…Bisher empfahlen Ärzte körperliche Aktivität meist, um Krankheiten vorzubeugen. Doch
zunehmend erkennen Alzheimerforscher, Herzmediziner und Onkologen: Bewegung hilft Menschen auch dann, wenn sie schon erkrankt sind- häufig besser als teure Medikamente oder Hightech-Medizin…“
Armin Dirschauer, Vorstand NAS Akademie und ehem. Dozent an der DSH Köln
„…Das alte Konzept körperlicher Aktivität muss denn Evolutionsmedizinern zufolge überdacht
werden: Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern.
Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht…“
Iris Sembol, Physiotherapeutin und Dozentin an der DSH Köln
„…Eine große Zahl epidemiologischer Studien hat eindeutig ergeben: Tägliche körperliche
Aktivität ist verbunden mit einem verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Gedächtnisschwund, Depression, Diabetes, Fettleibigkeit, und sie verlängert das Leben…“
Prof. Dr. Jan Mayer, Sportpsychologe Universität Heidelberg
„…Wie viele Eindrücke aber das Hirn stimulieren, das hat jeder gesunde Mensch selbst in der Hand. Vielfältige Reize kann er ihm schließlich leicht liefern: indem er ein geistig und körperlich aktives
Leben führt…“
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